Was hilft gegen Akne?

Um diese Frage beantworten zu können, muss zunächst geklärt werden, welche Form der Akne Sie haben. Zudem muss Ihre Haut genauestens untersucht werden. Mögliche Allergien auf bestimmte Wirkstoffe müssen herausgefunden werden. Bei schweren Formen ist der Rat eines Hautarztes ratsam, leichte Erscheinungsformen können auch mit einer Eigenbehandlung behandelt werden.

Im Handel gibt es zahlreiche Pflegeprodukte wie Peelings, Cremes, Salben oder Waschlotionen gegen unreine Haut zu kaufen. Bei leichten und mittelschweren Ausprägungsformen können diese auch ausprobiert werden.
In manchen Fällen werden auch Antibiotika wie Erythromycin und Clindamycin vom Arzt verschrieben. Diese sollen die Bakterien auf der Haut reduzieren und die Akne lindern.

Akne – Behandlung

Die verschiedenen Pflegeprodukte sind für die äußere Behandlung direkt auf den betroffenen Hautstellen vorgesehen. Peelings basieren meist auf natürlichen Fruchtsäuren wie Zitronen-, Apfel-, Mandel-, Weinsäure oder auch Milchsäure. Mit den Peelings werden alte Hautschuppen abgetragen und die Durchblutung der Haut angeregt. Die Fruchtsäuren erfrischen die Haut, verringern die Mitesser und desinfizieren die Haut. Ein Peeling sollte sechs- bis achtmal, innerhalb eines Monats angewandt werden aber nicht mehr, da eine dauerhafte Behandlung die Haut unnötig belasten würde.

Weitere, professionelle Methoden der Akne Behandlung sind, welche die durch einen Arzt oder bei einer Kosmetikerin durchgeführt werden. Solche Behandlungen sind beispielsweise Bedampfungen, Vereisungen oder das kosmetische Öffnen und Ausdrücken der Pickel.
Bei neuen Methoden werden UV-Licht sowie Farblichtherapie angewandt um die Akne zu behandeln. Diese Behandlungen, benötigen eine mehrwöchige Therapie mit mindestens 30 minütigen Sitzungen. Die Haut wird abwechselnd mit Blau- und Rotlicht bestahlt.

Eine völlig neue Aknebehandlung ist die Microdermabrasion. Hierbei werden feinste Kristalle mit Hochdruck auf die betroffene Stelle geschossen. Die Haut wird dadurch gestrafft und Vierhornungen beseitigt.

Akne kann auch mittels Medikamenten behandelt werden. Diese werden allerdings nur bei mittelschweren bis sehr schweren Erscheinungsformen eingesetzt. Die medikamentöse Behandlung braucht ihre Zeit, Verbesserungen sind etwa sechs bis acht Wochen nach Beginn der Therapie zu erwarten. Eingesetzt werden meistens Antibiotika, welche die Entzündungsverursachenden Bakterien bekämpfen. Aufgrund einer möglichen Resistenz gegen das Antibiotikum wird diese Form der Behandlung nicht längerfristig angewandt.


Weitere Tipps die bei Akne helfen:

Vitamin A und zinkhaltige Nahrungsmittel in den täglichen Speiseplan integrieren um neuen Pickeln vorzubeugen. Zuckerhaltige Speisen sowie Alkohol und Kaffee ganz streichen oder stark reduzieren. Außerdem sollten mehr grüne Lebensmittel wie Bohnen, Brokkoli oder Spinat gegessen werden. Ausreichend trinken! Wasser hilft dabei, den körpereigenen Heilungsprozess zu unterstützen und die Haut optimal mit Feuchtigkeit zu versorgen. Pickel nicht ausdrücken! Das birgt die Gefahr, dass Bakterien in die Haut eindringen und die Stelle entzünden. Der Heilungsprozess wird verlängert und Narben können entstehen.


Möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht fassen. Da man durchgängig verschiedenes anfasst, wie das Smartphone, Schlüssel, Türklinken usw. trägt man sich Bakterien ins Gesicht. Wer unter Akne leidet, sollte auf Make-up verzichten. Denn das Make-up „kleinster“ die Haut zu und lässt sie nicht mehr atmen, außerdem verstopft sie die Poren. Neue Entzündungen können entstehen und der Heilungsprozess verlängert sich. Vor dem Schlafengehen das Gesicht ordentlich reinigen, vorzugsweise mit Gesichtsölen. Chemische Produkte vermeiden und der Haut die Möglichkeit bieten, sich selbst zu heilen.

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