Wadenkrämpfe nicht immer harmlos

Jeder hat schon einmal einen Wadenkrampf gehabt, wobei hier die Ursache in der Regel einfach auszumachen ist. Allerdings können manchmal auch ernsthafte Erkrankungen hinter diesen Krämpfen stecken.

Wann treten Wadenkrämpfe auf

Diese Muskelkrämpfe treten durch zu hohe Belastung durch extremen Sport auf, aber auch wenn jemand nachts unruhig geschlafen hat. Eine weitere Ursache kann Flüssigkeitsmangel sein, genauso wie ein plötzlicher Wadenkrampf beim Schwimmen auftreten kann. Gerade bei Schwimmern sind die Krämpfe gefürchtet, die ihre Ursache in zu kaltem Wasser haben können. Denn hierdurch können schlimme Unfälle geschehen, was allerdings nicht so häufig vorkommt. Dabei können diese fürchterlichen Schmerzen ohne Vorwarnung auftreten, wenn sich der Muskel schmerzvoll zusammenzieht, hart wir und so dann für Sekunden oder auch Minuten bleibt. Hier reagieren die meisten Menschen schon aus Instinkt richtig, denn er dehnt die Wadenmuskulatur. Das kann das Dehnen der Zehen in Richtung des Körpers sein oder einfach ein Wippen von der Ferse zur Zehenspitze. Wichtig ist hier das der Wadenmuskel gedehnt wird, denn so löst sich der Krampf immer von alleine. Der Schmerz vergeht, wobei ab und zu ein unangenehmes Gefühl zurückbleiben kann. Das fühlt sich ähnlich wie ein Muskelkater an. Hierbei gibt es häufig nur zwei Ursachen, warum diese Krämpfe auftreten. Zum einen die Muskeln werden zu viel beansprucht. Der andere Fall ist, dass die Muskeln zu wenig beansprucht werden. In beiden Fällen treten die Schmerzen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auf. Dies gilt auch dann, wenn zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen wird, gerade beim Sport sollte somit auf ein regelmäßiges Trinken geachtet werden. Eine weitere Ursache für Wadenkrämpfe kann starke Hitze sein, wie diese gerade im Sommer auftritt. Hier kann es bei sportlichen Betätigungen zu Wadenkrämpfen kommen, gerade wenn dann mal wieder zu wenig getrunken wurde. In diesen Fällen kommt es dann zusätzlich noch zu Kreislaufstörungen, die ebenfalls auf einen Flüssigkeitsverlust zu führen sind.

Unterteilung der Muskelkrämpfe

Von der Medizin werden diese schmerzhaften Muskelkrämpfe in drei Kategorien eingeteilt. Dies sind als erste die paraphysiologischen Krämpfe. Hierbei handelt es sich um Krämpfe die gelegentlich in der Schwangerschaft und nach einer körperlichen Belastung auftreten. Meisten herrscht hier ein Elektrolytemangel, der dann schnell wieder ausgeglichen werden kann. Die zweite Kategorie sind die idiopathischen Krämpfe. In diesem Fall treten die Krämpfe ohne ersichtlichen Grund auf und können ein Hinweis auf eine noch nicht erkannte Erkrankung sein. Allerdings könnte hier auch eine Vererbung vorliegen, wobei auch eine Zuckererkrankung wie Diabetes mellitus in Betracht gezogen werden kann. Die dritte Kategorie sind die paraphysiologischen Krämpfe, die typisch für unterschiedlichste Erkrankungen sind. Dies kann zum Beispiel eine Störung am Nervensystem, bei Stoffwechselstörungen, Probleme mit dem Herzen sein. Ebenso können die Muskeln mit in Leidenschaft gezogen werden, gerade bei Giften oder auch wenn Auffälligkeiten in psychiatrischen Bereich vorliegen sollten. Hinzu kommt noch, dass verschiedene Medikamente als Nebenwirkung Wadenkrämpfe hervorrufen können. Ebenso kommen Wadenkrämpfe vermehrt im Alter vor, da hier auch Muskelmasse abgebaut wird.

Dies kann allerdings durch regelmäßigen Sport verhindert werden. Ein weiterer Grund warum diese Krämpfe im Alter häufiger vorkommen, die älteren Menschen trinken zu wenig. Darauf reagiert dann der Körper mit Muskelkrämpfen. Schwanger sind ebenfalls häufig von Muskelkrämpfen geplagt, wobei hier die Hormone eine wichtige Rolle spielen. Diese Veränderung führen gerade im Mineralstoffhaushalt zu Magnesiummangel. Dieser kann einfach ausgeglichen werden.

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