Lungenerkrankungen in der Stadt nehmen zu

Mittlerweile schlagen die Ärzte Alarm, denn die Stadtluft ist in den letzten Jahren nicht besser geworden. Vielmehr erkranken gerade in den Städten immer mehr Menschen an einem Lungenleiden.

Schlechte Luftqualität macht immer mehr Menschen krank

War die Stadt im Mittelalter noch sauber, so macht diese heute zunehmend krank. Dabei sind in den letzten Jahren die Zahlen der schweren Lungen- und Herzerkrankungen weiter gestiegen. Die Experten machen dafür die sehr schlechte Qualität der Luft in den Städten verantwortlich.

Autoabgase bedrohen die Anwohner

Gerade der Feinstaub und die Stickoxide bedrohen die Anwohner von stark belasteten Straßen, vor allem wenn diese ohnehin schon gesundheitliche Probleme haben. Denn diese Schadstoffe lösten eine Entzündung aus und verstärken dabei schon bereits bestehende Lungenerkrankungen. Doch nicht nur die Lunge ist betroffen, sondern auch das gesamte Herz-Kreislaufsystem. Rund 340.000 Deutsche leben in und an diesen belasteten Straßen, wobei mehrere Studien rund 73.000 Betroffene durch die Verschmutzung der Luft vorzeitig sterben. Wenn dann einmal europaweit geschaut wird, so sind rund eine halbe Million, gerade Kinder, ältere Menschen und Kranke unter der schlechten Luft leiden. Zwar wird schon länger versucht den Dieselstaub zu verringern, was bisher allerdings immer wieder gescheitert ist. Hinzu kommen die ständigen Skandale der Autoindustrie, die dann die Menschen in ganz Europa treffen. Zusätzlich ziehen immer mehr Menschen in die Städte und werden heute relativ alt. Somit sind auch immer mehr Menschen von diesen Schadstoffen bedroht, wobei die älteren Städter häufiger betroffen sind. Genau hierdurch werden immer mehr Städter von Lungenkrankheiten bedroht, was eigentlich einfach zu verhindern wäre. Da sind Fahrverbote schon eine erste Entlastung, doch wird das wohl auf Dauer nicht mehr ausreichen. Luftmessungen zeigen immer wieder, wie stark manche Stadtgebiete und vor allem Wohngebiete betroffen sind. Doch diese Fahrverbote haben auch einen Nachteil, denn es drohen Strafzahlungen an die EU.

Lungenkrebs durch Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung ist dabei der weltweit viertgrößte Risikofaktor, um an Lungenkrebs zu erkranken. Doch das sind nicht die einzigen Risiken, wobei es auf die Größe der Partikel ankommen. Je kleiner diese sind, umso tiefer gelangen diese in die Lunge. Dabei können auch ganz kleine Teilchen im Blut vorhanden sein, was dann zu Gefäßverengungen führen kann. Somit gibt es nicht nur mehr Asthma, sondern gerade Allergien können so noch zusätzlich verstärkt werden. Verschieden Studien haben auch Signale für mehr Lungenkrebs erkannt, wobei hier nicht mehr nur die Raucher bedroht sind. Sondern mittlerweile gibt es auch Nichtraucher, die vermehrt an Lungenkrebs erkranken. So ist die Luftverschmutzung auch der viertgrößte Risikofaktor, der dann gleich nach dem Rauchen kommt. Die Tendenz ist eher steigend, was dann nicht alles ist. Denn der Klimawandel trägt ebenfalls noch für eine erhöhte Luftverschmutzung bei. Gerade wenn es heiß und trocken ist, steigt die Belastung enorm an. Somit haben immer mehr Menschen Symptome und können so erkranken. Wer schon gesundheitlich angeschlagen ist, bekommt von zu vielen Schadstoffen in der Luft, Luftnot und Husten. Ein gesunder Mensch wird hier wohl weniger Probleme haben, wobei Joggen an einer Hauptstraße sollte doch eher total vermieden werden.

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